Wer ist WasteSide? – Ein persönlicher Einblick
Von Lorenz • Juni 2026

Hey, ich bin Lorenz. Wenn ich heute auf meinen Uni-Alltag schaue, hat sich einiges getan. Vor meinem Praktikum bei WasteSide sah das oft anders aus: Zwischen Vorlesungen, Nebenjobs und dem ewigen Zeitdruck war das Thema Nachhaltigkeit für mich häufig eher eine Last als eine einfache Entscheidung.
Der Coffee-to-go im Einwegbecher, das hastig heruntergeschlungene oder halb stehengelassene Mensa-Essen – kennt ihr, oder? Der Wille war immer da, aber die Umsetzung im Stress meistens schwierig. Genau aus dieser Lücke heraus ist WasteSide geboren.
„Nachhaltigkeit darf kein Verzicht sein, der sich wie eine Strafe anfühlt.“
Eigentlich fing alles ganz bescheiden an: Ein studentisches Projekt an der Leibniz Universität Hannover. Pia, Julian, Paul und Charlotte hatten das gleiche Gefühl wie ich: Nachhaltigkeit muss einfacher werden und darf sogar Spaß machen.
Heute haben wir WasteSide zu einer Plattform entwickelt, die den Campus-Alltag gamifiziert. Wer sich nachhaltig verhält – sei es das konsequente Aufessen, der Griff zum Fahrrad oder bewusstes Second-Hand-Shoppen – wird bei uns belohnt.
Dabei sind wir keine Einzelkämpfer. Für uns sind die Studierendenwerke das Herz, das den Campus am Laufen hält. Gemeinsam machen wir nachhaltiges Handeln sichtbar und greifbar: Punkte, die durch Challenges gesammelt werden, können direkt vor Ort in Mensen und Cafeterien gegen Prämien eingelöst werden.
Das ist für mich das Herzstück von WasteSide – ein Miteinander, das echte Wirkung zeigt. Mittlerweile sind wir in acht Städten aktiv und erreichen bereits über 20.000 Studierende.
Was mich am meisten begeistert? Zu sehen, dass jede kleine Entscheidung zählt. Wir liefern den Beweis, dass wir gemeinsam die Statistiken verändern können, weil wir jede nachhaltige Aktion sichtbar machen. Und unser Plan ist groß: Im Sommersemester 2026 wachsen wir weiter – unter anderem in Bochum, Trier und der Vorderpfalz. Ich freue mich, euch auf dieser Reise mitzunehmen.